Die neue Formel-1-Saison: Mehr Sicherheit, mehr Spannung

22.03.2018
Formel-1-Saison 2018 © MG RTL D / Lukas Gorys

© MG RTL D / Lukas Gorys

Am 25. März startet die Königsklasse mit dem Großen Preis von Melbourne in ihre neue Saison. Gegenüber 2017 gibt es eine ganze Reihe von Neuerungen, die schon im Vorfeld für Kritik sorgten. Wir werfen einen Blick auf die wesentlichen Veränderungen – und schauen uns an, was sie wirklich bedeuten. Das Wichtigste für Formel 1-Zuschauer vorab: die meisten Übertragungen starten 70 Minuten später als bisher.

Mehr Heiligenschein, weniger Haifisch

Schon auf den ersten Blick unterscheiden sich die 2018er Boliden gegenüber der letzten Formel-1-Saison. Das liegt vor allem an dem „Halo“ (dt. Heiligenschein), einem Stahlbügel, der ringfömig um das Cockpit angebracht ist. Er soll den Fahrer bei einem Unfall vor herumfliegenden Objekten schützen. Der Ästhetik ist das nicht unbedingt zuträglich, sehr wohl aber der Sicherheit. Außerdem wiegt der Bügel ganze 14 Kilo und macht die Wagen dadurch so schwer wie noch nie.

Durchwegs positiv reagierten Fahrer und Konstrukteure auf eine andere Änderung: Ab dieser Saison sind die Haifischflossen am Heck der Boliden Geschichte. Red Bull Teamchef Christian Horner waren die Heckfinnen von Anfang an ein Dorn im Auge. Er hatte für mehr Ästhetik und weniger Aerodynamik plädiert – sein Wunsch geht 2018 in Erfüllung.

In diesem Video gibt’s die Bilder zu den technischen Neuerungen 2018.

Mehr Spannung: Reifen und Motoren

Dass die Formel-1-Saison mit den schwereren Wagen zu einem Verein lahmer Enten wird, ist allerdings nicht zu befürchten. Dafür sorgen schon die neuen Reifen-Regelungen. Künftig können die Teams aus sieben statt wie bisher fünf Reifenmischungen wählen. „Hypersoft“ und „Superhard“ sind als neue Kategorien dazugekommen. Insgesamt wurde alle Reifen um eine Stufe weicher gemacht – und das heißt im Klartext: Höhere Geschwindigkeiten, mehr Abrieb, mehr Boxenstopps – und damit mehr Spannung.

Kopfzerbrechen bereitet einigen Konstrukteuren die neue Motorregelung. Statt bisher vier Motoren pro Saison sind 2018 lediglich drei neue Antriebe erlaubt. Braucht ein Team mehr, wird der Fahrer in der Startaufstellung zurückgereiht. Auch das kann natürlich im Laufe der Saison zu spannenden Verschiebungen führen. 

Achtung: Neue Startzeiten

Die wichtigste Neuerung der Formel-1-Saison sind die neuen Startzeiten. Grundsätzlich beginnen die Rennen künftig 10 Minuten später. Und das hat einen einfachen Grund: Die meisten Sendestationen begannen ihre Übertragung bisher zur vollen Stunde – und verpassten damit den Nervenkitzel der letzten Minuten vor dem Start. Und genau der soll jetzt live begleitet werden.

Außerdem gehen die Fahrer bei den europäischen Grands Prix eine Stunde (plus 10 Minuten) später an den Start – d.h. um 15 Uhr 10 statt wie bisher um 14 Uhr. Grund dafür sind veränderte Sehgewohnheiten – anders gesagt: Um 15 Uhr sitzen sonntags einfach mehr Fans vor dem Fernseher als eine Stunde früher. Der große Preis von Österreich auf dem Red-Bull-Ring in Spielberg startet am 1.Juli 2018 dementsprechend um 15 Uhr 10. Den gesamten Formel 1-Kalender 2018 gibts hier.

Bewährte Piloten, neue Rivalen

Die Top-Teams setzen 2018 auf ihre bewährten Fahrer: Lewis Hamilton und Valtteri Bottas bei Mercedes, Sebastian Vettel und Kimi Räikkönen bei Ferrari, Max Verstappen und Daniel Ricciardo bei Red Bull. Während die Saison 2017 von einem Zweikampf zwischen Ferrari und Mercedes geprägt war, könnte es 2018 zu einem Dreikampf kommen.

Red Bull zeigte bei den Testfahrten, dass das Team 2018 wieder ganz vorne dabei sein könnte. Bei den Tests in Barcelona ließ Daniel Ricciardo in der zweiten Woche mit einer Tagesbestzeit aufhorchen. Zuvor hatten die beiden anderen Top-Teams sämtliche Bestzeiten eingefahren. Entsprechend zuversichtlich geht Red Bull in die neue Saison. Und was denkt Formel 1-Urgestein Niki Lauda über die neue Saison? Hier das Interview.

Ach ja: Eine neue Titelmelodie für die Formel 1 gibt’s auch ab 2018. Hier zum Reinhören.

Übrigens: Live kann man alle Grands Prix auf RTL verfolgen.

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