Resident Alien: Ein neuer Stern am Sci-Fi Himmel steigt auf

29.03.2021

Riesige Raumschiffe, epische Schlachten und heroische Protagonisten – so kennen wir Alien-Invasionen aus der Traumfabrik Hollywood. Wenn ihr aber weniger an Zerstörungsorgien und mehr an persönlicheren Geschichten mit einer starken Prise schwarzem Humor interessiert seid, könnte die neue Science-Fiction-Dramedy Resident Alien genau das Richtige für euch sein!

Die Serie startet ab dem 8. April 2021 um 20.15 Uhr immer donnerstags mit einer Folge pro Woche als exklusive deutschsprachige TV-Premiere auf SYFY.

Bei uns kannst du die Serie mit der HD Austria TV-App sehen.

Schwarzer Humor, schrullig und ein toller Cast

Resident Alien basiert auf der gleichnamigen Graphic Novel-Reihe von Autor Peter Hogan und Zeichner Steve Parkhouse, die seit 2012 bei Dark Horse Comic erschienen ist. Die schwarzhumorige Sci-Fi-Comedy-Serie besitzt die schrulligen Qualitäten eines Live-Action-Cartoons und punktet vor allem mit Alan Tudyks liebenswerter Darstellung des Außerirdischen Hah Re.

„Ich liebe Humor, bei dem ein Charakter unangemessen und ignorant ist, besonders wenn er arrogant ist“, so Tudyk. „Da er ein Außerirdischer ist, der so viel über das Universum weiß, was die Menschen nicht wissen, denkt er, er sei der klügste Mensch auf dem Planeten. In mancher Hinsicht ist er das auch, aber er ist völlig dumm, was die Menschheit angeht. Und ich mag es, dass er so leicht in unpassende soziale Situationen stolpern kann – vor allem, weil er ein Arzt ist. Die menschliche Biologie ist sowieso peinlich, sogar für Menschen! Wir tun viel, um sie zu verkleiden, zu verdecken und zu verstecken. Deshalb macht es wirklich Spaß, wenn er in dieses Thema eintaucht.“

Neben Alan Tudyk sind außerdem bekannte TV-Schauspieler mit dabei wie Sara Tomko (Once Upon A Time), Corey Reynolds (The Closer) und Alice Wetterlund (Silicon Valley).

Showrunner Chris Sheridan mit UFO Erfahrung

© 2020 Universal Content Productions LLC. All rights reserved.

Das Konzept für die Filmadaption übernahm Family Guy-Autor Chris Sheridan, der einige Jahre zuvor selbst ein Erlebnis der anderen Art hatte. Während eines Auftritts auf der der TCA 2020 (Television Critics Association) erzählte er, wie seine eigene Erfahrung mit einem UFO dazu beigetragen hat, das Projekt Wirklichkeit werden zu lassen.

„Ich war damals mit meiner Frau auf den Bahamas. An einem Sonntagabend um 22 Uhr sahen wir einen Punkt am Horizont aufsteigen. Zwei Sekunden später war es über uns. Es war dreieckig mit sechs kreisförmigen Lichtern, die über den Strand fegten … Das hat mein Interesse an Außerirdischen geweckt. Und dann, im Oktober 2015, schickte mir Amblin TV eine Kopie der Graphic Novel und fragte mich, ob ich an der Entwicklung interessiert sei. Ich verliebte mich in die Idee.“

Die Story von Resident Alien

Die Serie folgt einem Außerirdischen Hah Re, der mit dem Auftrag zur Erde geschickt wird, die rückständigen Bewohner des Planeten zu vernichten. Als er sich bereits nahe der Erdoberfläche befindet, wird sein Raumschiff von einem Blitz getroffen und stürzt nahe der Kleinstadt Patience in Colorado ab.

Gezwungenermaßen muss er nun zur Tarnung die Identität des Arztes Dr. Harry Vanderspeigle annehmen. Als „Harry“ lebt er zurückgezogen in der Hütte des Arztes und konzentriert sich auf seinen Auftrag. Kompliziert wird es aber, als der einzige Arzt der Stadt Patience ermordet wird und die Polizei Harry zu Rate zieht.

Völlig unerwartet wird nun in das Stadtleben hineingezogen und muss sich der neuen Welt anpassen. Allerdings klappt das nicht so gut, schließlich hat er wenig Ahnung davon, wie man ein Mensch ist. Seine Unfähigkeit, sich richtig in die menschliche Kultur zu integrieren, führt infolgedessen zu unzähligen komödiantischen Verwicklungen. Wir haben auf Social Media einige lustige Anleitungen, die der Außerirdische Hah Re bei seiner Einschulung ins „Mensch sein“ herangezogen hat.

Das erzwungene Zusammenleben mit den Menschen, die er eigentlich vernichten will, bringt ihn schließlich in ein moralisches Dilemma hinsichtlich seiner Mission. Bisher hat er sein ganzes Leben damit verbracht, Menschen als minderwertige Lebensformen zu betrachten, die auf der Intelligenzskala unterhalb von Eidechsen rangieren. Mit der Zeit ist er sich dieser Einschätzung nicht mehr ganz sicher: Sind die Menschen es vielleicht doch wert, gerettet zu werden?

Alan Tudyk als genialer Hauptdarsteller

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Während Horror-Fans Alan Tudyk wohl vor allem als schusseligen Waldhüttenbesitzer aus Tucker & Dale Vs. Evil kennen dürften, ist der 49-jährige Texaner auch für Rollen in diversen Sci-Fi Abenteuern bekannt. Seit seiner bahnbrechenden Rolle als lässiger Pilot Wash in der kurzlebigen, aber sehr beliebten Serie Firefly hat er zweimal einen Roboter gespielt (I, Robot und Rogue One). Serienjunkies ist Tudyk auch durch Doom Patrol, Con ManSuburgatory oder die DC-Comedyserie Powerless bekannt, in der er den Cousin von Bruce Wayne spielte.

Die Macher der Serie hätten also kaum einen Hauptdarsteller finden können, der besser für die Rolle des skurrilen Außerirdischen geeignet ist. Die ersten Kritiken zu „Resident Alien“ sind jedenfalls sehr positiv ausgefallen. Mit seinem Talent für schräge Rollen und der überzeugenden Darstellung des inhumanen Aliens ist Tudyk die perfekte Wahl. Seine Mimik, als er vor dem Fernseher sitzend versucht, die menschlichen Gesichtszüge und später deren Aussprache zu kopieren, gehört zu den unterhaltsamsten Teilen der ersten Episode.

Ein wenig Pate für die gelungene Darstellung dürfte auch Chris Sheridan gestanden haben, wie Tudyk in einem Interview erwähnte: „Als ich den Job antrat, sagte Chris Sheridan, ich solle die Menschen so betrachten, wie man eine Motte betrachten würde … Es gibt Insekten, die man nicht töten will. Wenn zum Beispiel ein Schmetterling in deinem Haus wäre, würdest du sagen: Oh, befreien wir ihn! Aber bei einer Motte in der Speisekammer sagt man einfach: Töte sie! Man will nicht, dass sie sich vermehren, sie zerstören alle Körner oder Getreide, die man im Haus hat. Das war also der Ansatz, den ich verfolgte.“

Das Resident Alien Kostüm

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Die Maske und der Anzug wurden von Bill Terezakis (Akte X, Bates Motel) entworfen und in der Nachbearbeitung mit einem digitalen 2-D-Overlay versehen. Das Anziehen des Kostüms bedeutete für Tudyk allerdings eine echte Challenge, dauerte es doch mindestens zwei Stunden. Die Maske ist nur für den einmaligen Gebrauch bestimmt, wobei der überwiegende Teil der Maske bemalt wurde, bevor sie Tudyk über den Kopf gestülpt bekam.

Die Nase und der Mund wurde erst danach aufgeklebt und bemalt. Für Tudyk ein seltsames Gefühl, wie er in einem Interview anmerkte. „Ich kann aber nicht wirklich aus den Augen sehen, was eine Herausforderung ist“, so Tudyk. „Die Hände sind schwierig, und die Zähne haben ihre eigene Herausforderung, weil es ein bisschen schwieriger ist, auf diese Weise Worte zu formen.“

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