Wir nehmen Abschied von Alan Rickman

15.01.2016

Wenn man an Alan Rickman denkt, fallen einem zuerst Bösewichte oder Zauberer ein. Gestern verstarb er mit 69 aufgrund einer Krebserkrankung und hinterließ nicht nur ein großes Loch in der Film-, sondern auch in der Theaterwelt.

Rickman wurde in London im Stadtteil Hammersmith geboren. In seiner Kindheit entdeckte er die Kalligrafie und Aquarellmalerei für sich, so dass nach seiner Schulausbildung am Chelsea College of Art & Design eine Ausbildung als Grafikdesigner absolvierte.

Mit Mitte zwanzig besuchte er die Royal Academy of Dramatic Art. Während seiner Rolle als Vicomte de Valmont in „Gefährliche Liebschaften“, wurde ihm die Rolle als Hans Gruber in „Stirb langsam“ angeboten, die seine internationale Filmkarriere begründete.

Die berühmtesten Rollen von Alan Rickman

Hans Gruber in Stirb langsam (1988)

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Der New Yorker Polizist John McClane kommt an Heiligabend nach Los Angeles, um mit seiner Familie Weihnachten zu feiern und wird von seiner Frau auf der Weihnachtsfeier ihrer Firma erwartet. Die Feier findet im Nakatomi Plaza statt, einem Bürohochhaus. Das noch nicht ganz fertiggestellte Hochhaus wird von schwer bewaffneten Gangstern gestürmt. Anführer ist der deutsche Kriminelle Hans Gruber. Um unentdeckt zu bleiben und ohne großes Aufsehen den Tresor der Firma plündern zu können, werden alle Verbindungen nach außen getrennt, die Partygäste als Geiseln genommen und die Rezeption des Hochhauses besetzt.

Sheriff von Nottingham in Robin Hood – König der Diebe (1991)

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Jerusalem zu Zeiten der Kreuzzüge. Im Jahre 1194 kann der junge englische Adelige Robin von Locksley aus der Kriegsgefangenschaft entfliehen – zusammen mit Mauren Azeem, der ebenfalls zum Tode verurteilt wurde. Gemeinsam gelingt beiden die Flucht nach Britannien.
Doch in der Heimat erwartet beide statt des Friedens eine böse Überraschung: Robins Vater Lord Locksley wurde getötet, das Familienschloss niedergebrannt und die Ländereien beschlagnahmt. Für alles ist ein Mann verantwortlich – der Sheriff von Nottingham, der während der Abwesenheit von König Richard ein grausames Regiment führt, die Bevölkerung knechtet und mit Hilfe seines Vetters und Handlangers Guy von Gisborne hohe Steuern auf brutale Weise eintreibt.

Antoine Richis in Das Parfüm – Geschichte eines Mörders (2006)

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Der Film zum weltberühmten Buch von Patrick Süskind, erzählt das Leben von Jean-Baptiste Grenouille, der mit einem phänomenalen Geruchssinn auf die Welt kommt.
Später wird er zum Mörder, als er seine Vision, „der größte Parfumeur aller Zeiten“ zu werden, in die Tat umsetzt. Sein krönendes Parfum verschafft ihm scheinbar unbegrenzte Macht, führt ihn am Ende aber in die Desillusionierung und zum Scheitern.

Als Antoine Richis spielt Alan Rickman den um seine einzige Tochter besorgten Vater, der aus Angst die Stadt verlässt um für ihre Sicherheit zu sorgen.

Richter Turpin in Sweeney Todd – Der teuflische Barbier aus der Fleet Street (2007)

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Benjamin Barker, glücklich verheiratet und frischgebackener Vater einer Tochter, wird aufgrund einer Intrige des mächtigen Richters Turpin unschuldig angeklagt, verbannt und somit gerieten Barkers Frau Lucy und die Tochter Johanna in die Obhut des Richters. Lucy verschwindet aufgrund unglücklicher Verhältnisse und Benjamins Tochter wird daraufhin von Turpin adoptiert.

15 Jahre später kehrte Barker als Sweeney Todd, von Not und Elend gezeichnet, in seine Heimat London zurück und will Vergeltung.

Professor Severus Snape in Harry Potter (2001-2011)

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In den zauberhaften Verfilmungen von J. K. Rowlings Weltbestsellern erfährt Harry Potter an seinem 11. Geburtstag, dass seine verstorbenen Eltern mächtige Zauberer waren und auch er selbst magische Kräfte besitzt. Als er von Hogwarts, der Schule für Hexerei und Zauberei, aufgenommen wird, erlebt Harry das Abenteuer seines Lebens.

Alan Rickman spielt den Hauslehrer von Slytherin und den Lehrer für Zaubertränke. Später bringt er den Besuchern von Hogwarts auch die Verteidigung gegen die dunklen Künste näher.

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