Die besten X-Filme aller Zeiten

03.08.2015
Die besten X-Filme aller Zeiten

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Die Geburtsstunde der X-Filme liegt bereits 20 Jahre zurück. Am Tiefpunkt des deutschen Films, sowohl was den Marktanteil als auch die Inhalte betraf, gründeten im Juli 1994 die drei Regisseure Wolfgang Becker, Dani Levy und Tom Tykwer und der Filmwirtschaftler Stefan Arndt gemeinsam die Produktionsfirma X-Filme Creative Pool. Ihr Ziel war es, die damals bestehende Kluft zwischen Regisseuren, Autoren und Produzenten zu überwinden. Sie wollten Filme drehen, die in Deutschland spielen oder mit Deutschland zu tun haben. Und sie wollten sich von der Komödienwelle der 90er Jahre mit authentischen Stoffen und bewegenden Geschichten der Menschen von heute abgrenzen.

1995 wurde mit Dani Levys „Stille Nacht – Ein Fest der Liebe“ dann bereits der erste X-Film gedreht.

Den Durchbruch schafften X-Filme 1998 mit dem internationalen Erfolg von Tom Tykwers Lola rennt. X-Filme wurde zum Synonym für ein neues, junges deutsches Kino. Gleichzeitig öffnete sich die Tür nach Hollywood, und damit auch zum internationalen Markt.

Die besten X-Filme:

Insgesamt 58 X-Filme sind bis dato entstanden, die neueste Produktion „Tod den Hippies – es lebe der Punk“ startet Ende März 2015. Hier ein kleiner Vorgeschmack auf den neuen X-Film, gefolgt von einigen der Best of X-Filme.

Tod den Hippies – es lebe der Punk (2015)

Genre: Komödie/Drama

Regisseur: Oscar Roehler

Ost-Berlin im Jahr 1980: Der 19-jährige Robert (Tom Schilling) hat die Nase voll von der Provinz und den Hippies in seinem Umfeld und flieht nach West-Berlin. Sein Freund Schwarz (Wilson Gonzalez Ochsenknecht) lässt ihn bei sich wohnen und gibt ihm einen Job in seinem Erotik-Club. Dort lernt Robert Sanja (Emilia Schüle) kennen, die ebenso wie er zwischen Sex, Drugs und Punk auf der Suche nach dem Sinn des Lebens ist.

Das finstere Tal (2014)

Genre: Western/Heimatfilm

Regisseur: Andreas Prochaska

Ende des 19. Jahrhunderts taucht in einem abgelegenen Tiroler Bergdorf ein schweigsamer Fremder auf, der um ein Quartier für den Winter bittet. Bald jedoch kommt es zu einer Reihe mysteriöser Todesfälle, die ihn zum Verdächtigen Nr. 1 machen. Die österreichisch-deutsche Verfilmung des Bestsellers von Thomas Willmanns wurde von Regisseur Andreas Prochaska inszeniert, hochkarätig besetzt mit Sam Riley, Tobias Moretti, Erwin Steinhauer und Paula Beer. Der Film erhielt beim Österreichischen Filmpreis 2015 acht Auszeichnungen.

Good bye Lenin (2003)

Genre: Drama

Regisseur: Wolfgang Becker

Kurz vor dem Fall der Mauer fällt die Mutter (Katrin Saß) des 21-jährigen Alex (Daniel Brühl) nach einem Herzinfarkt ins Koma. Als sie wie durch ein Wunder nach acht Monaten wieder aufwacht, hat sich viel verändert: Westliche Autos, Fast-Food-Ketten und westliche Supermärkte haben in Berlin Fuß gefasst. Als überzeugte Sozialistin soll die Mutter von alledem nichts erfahren, um ihr schwaches Herz zu schonen. Alex muss nun auf 79 Quadratmetern Plattenbau die DDR wieder auferstehen lassen. Der Film war europaweit einer der größten X-Filme Erfolge. Er wurde mit dem Deutschen Filmpreise 2003 in 9 Kategorien ausgezeichnet. Als erster deutscher Film erhielt er den Europäischen Filmpreis Felix, 2004 folgten in der Kategorie „Bester europäischer Film“ der französische Filmpreis César sowie der spanische Filmpreis Goya.

Alles auf Zucker (2004)

Genre: Komödie

Regisseur: Dani Levy

Der arbeitslose ehemalige DDR-Sportreporter Jakob Zuckermann alias Jaeckie Zucker (Henry Hübchen) steht finanziell vor dem Ruin und kurz vor der Trennung von seiner Frau Marlene (Hannelore Elsner). Der Tod seiner Mutter und das damit verbundene Erbe lassen wieder Hoffnung aufkommen. Die Sache hat allerdings einen Haken: Um das Erbe zu erhalten, muss Jaecki mit seinem gläubigen Bruder Samuel (Udo Samel) die siebentägige Trauerzeit nach jüdischer Tradition einhalten und sich mit seinem Bruder wieder versöhnen. „Alles auf Zucker“ war der große Gewinner der Verleihung des Deutschen Filmpreises 2005 und wurde für die beste komödiantische Leistung im deutschsprachigen Kino mit dem Ernst-Lubitsch-Preis 2005 ausgezeichnet.

Heaven (2002)

Genre: Drama

Regisseur: Tom Tykwer

Die Englischlehrerin Philippa (Cate Blanchett) legt eine Bombe, um den Drogendealer, der das Leben ihres Mannes und vieler ihrer Schülerinnen und Schüler ruiniert hat, umzubringen. Als sie verhaftet wird, erfährt sie, dass nicht der Dealer, sondern vier unschuldige Menschen Opfer ihres Anschlags geworden sind. Der Carabinieri Filippo (Giovanni Ribisi) verliebt sich während des Verhörs in sie und will ihr helfen, aus der Haft zu entkommen. Der Film basiert übrigens auf dem Drehbuch zum ersten Teil einer unvollendeten Trilogie des polnischen Regisseurs Krzysztof Kieslowski, der noch vor der Weiterarbeit an der mit „Paradies. Fegefeuer. Hölle“ betitelten Trilogie 1996 verstarb.

Lola rennt (1998)

Genre: Actionkomödie

Regisseur: Tom Tykwer

Unter der Regie von Tom Tykwer rennt Lola (Franka Potente) um das Leben ihres Freundes Manni (Moritz Bleibtreu), der sich auf kriminelle Jobs eingelassen hat und in Schwierigkeiten gerät. Allerdings läuft sie nicht nur einmal. Dreimal muss sie den Lauf für ihren Freund antreten und jedes Mal wird der Ausgang durch kleine Zufälle verändert. Neben dem Deutschen Filmpreis 1999 in 8 Kategorien erhielt der Film zahlreiche weitere Preise.

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