Warum Marvel-Filme so erfolgreich sind

18.04.2016

Marvel

Die Welt braucht mehr Superhelden. Während wir solche im echten Leben eher selten antreffen, sind sie heute auf Kino-Leinwänden und Bildschirmen präsenter denn je. Viele dieser Helden verdanken wir dem US-Comic-Verlag Marvel, der bereits 1939 in den USA gegründet wurde.

Die Erfinder von Spider-Man, Hulk, Blade und Co

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Bei Marvel erblickten im Laufe der Zeit unter anderem Spider-Man, Captain America, Hulk, Blade, Elektra, Daredevil, Thor und Iron Man das Licht der Welt: als Zeichnungen in Comic-Heften, aber nach und nach auch als Film. Als erster Held des Hauses schaffte es 1944 Captain America auf die Leinwand, damals noch als Serie von Kurzfilmen, die Folge für Folge jeweils vor dem Hauptfilm gezeigt wurden. Den eigentlichen Durchbruch schafften die Comic-Verfilmungen erst viel später.

Doch zuvor musste Marvel Mitte der 90er Jahre eine Krise meistern, denn das Unternehmen stand kurz vor dem Bankrott. Als neues, rettendes Konzept beschloss man, die Comic-Helden nun verstärkt in Filmen die Welt retten zu lassen. Das half Marvel aus der Misere und läutete damit eine neue Ära ein: die Superhelden-Blockbuster. Der Verlag vergab die Rechte an einzelnen Charakteren an verschiedene Filmstudios, unter anderem erwiesen sich „Spider-Man“ und „X-Men“ als lukrativ.

Die Marke hebt ab

Um mit den Filmen noch mehr Profit zu erzielen, entschied sich Marvel, Filme selbst zu produzieren. Als erster eigenständiger Film ging 1998 „Blade“ aus den eigens gegründeten Marvel Studios hervor. Seit 2009 gehört das Unternehmen zum Disney-Imperium.

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Wie gut die Marke Marvel funktioniert, zeigt ein Blick auf die Statistik. Der bisher erfolgreichste Film, „Marvel’s The Avengers“, spielte rund 1,52 Milliarden US-Dollar ein und gilt als einer der erfolgreichsten Filme der Kinogeschichte. Die bisher höchsten Produktionskosten weist mit 258 Millionen US-Dollar „Spider-Man 3“ auf.

Aufbruch ins Marvel Cinematic Universum

Auch die Fernsehserie „Jessica Jones“ beruht auf Marvel-Charakteren. Die Serie über die Privatdetektivin mit Superkräften mutierte im Vorjahr zum Kassenschlager bei Netflix. „Jessica Jones“ ist Teil des  Cinematic Universe, das viele Charaktere und Handlungen miteinander vernetzt, so wie es seit Jahrzehnten in Comics üblich ist. Dabei kann es passieren, dass eine Figur plötzlich in der Verfilmung eines anderen Marvel-Helden vorkommt.

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Mit dem Marvel Cinematic Universe scheint die Superhelden nichts mehr stoppen zu können. Den Anfang machte 2008 „Iron Man“, dann die Hulk-Filme und 2012 „Marvel’s The Avengers“. 2013 kam „Iron Man 3“ in die Kinos, 2015 „Ant-Man“. Es folgten eine Reihe von weiteren Comic-Verfilmungen und die nächsten stehen bereits in den Startlöchern: So wird Ende April „Captain America: Civil War“ erscheinen, für November ist die Veröffentlichung von „Doctor Strange“ mit Benedict Cumberbatch in der Hauptrolle geplant.

 

 

 

 

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