Die 10 besten Stunts der Filmgeschichte

17.10.2016

stunts

Mit dem Einsatz computeranimierter Action-Szenen in Filmen geht viel Authentizität verloren. Wir zeigen Ihnen zehn der gefährlichsten Stunts, die von realen Menschen umgesetzt wurden. Viel Spaß!

The Dark Knight – Der berühmte “Truck Flip“ (2008)

Einen Truck mit 16 Rädern mitten in Chicago’s Finanzdistrikt um 180 Grad zu “flippen” klingt einfacher als es ist. Die Batman Filmcrew installierte für diesen gefährlichen Stunt einen im Boden versenkten Hubkolben, der über eine Fernsteuerung im richtigen Moment ausgefahren wurde und den LKW um 180 Grad kippte. Der LKW selbst wurde vom erfahrenen Stuntman Jim Wilkley gelenkt.

Mission: Impossible – Kletterszene in Dubai (2011)

Tom Cruise ist bekannt dafür, dass er die meisten Stunts selbst übernimmt. In dem Blockbuster Mission: Impossible – Ghost Protocol bewegt sich Cruise wie eine Spinne über die Glasfassade von Dubai´s monumentalem Burj Khalifa Gebäude. Sieht man sich nachfolgenden Behind-the-Scenes Clip an, ist es schon verwunderlich, wie ruhig Cruise in Anbetracht der enormen Höhe während des Stunts bleibt.

Sharky und seine Profis – Der Sprung aus dem Hotelfenster (1981)

Einer der berühmtesten Stuntmans ist Hollywood Legende Dar Robinson, der unglücklicherweise 1986 während der Dreharbeiten für Richard Fleischer’s Million Dollar Mystery bei einer routinemäßigen Übung eines Motorradstunts ums Leben kam. Er war der damals höchstbezahlte Stuntman und Meister des freien Falls. In Burt Reynolds “Sharky und seine Profis” sprang er aus einem Hotelfenster mehr als 65 Meter ungesichert in die Tiefe – bis heute einer der höchsten freien Fälle, die jemals auf Film festgehalten wurden.

Assassin Creeds – Der Todessprung (2016)

Einen ebenfalls sehr beeindruckenden Stunt hat Damien Walters für den Action-Film „Assassin’s Creed“ hingelegt. Aus einer Höhe von 40 Metern sprang der Stuntman ohne Sicherheitsseile in die Tiefe, eine minimale Abweichung bei diesem Sprung kann den Tod bedeuten. Produzent Patrick Crowley meinte dazu, dass normalerweise die Szene rein digital gelöst worden wäre. „Aber Damien ist der Beste. Also drehen wir in echt“, so Crowley. Der Fall war einer der höchsten Free Falls des Stuntman in den vergangenen 35 Jahren.

Steamboat Bill Jr. – Die Hurrikan-Szene (1928)

Was viele nicht wissen – Buster Keaton führte seine Stunts selbst aus und war Inspiration für viele Filmemacher der nächsten Generation. Vor allem der Godfather des Stunt, Jackie Chan, dürfte ein großer Fan Buster Keaton´s gewesen sein. So findet sich etwa der Stunt mit der umfallenden Hauswand in Steambot Bill Jr. auch in Jackie Chan´s Projekt B.

Buster Keaton´s Stunt war wesentlich gefährlicher als er aussah, denn die Wand war aus massiven Ziegeln gefertigt und das Fenster ließ nur sehr wenig Spielraum. Einige Zentimeter daneben und eine schwere Verletzung wäre die Folge gewesen. Auch Jacky Chan´s Stunt (ab Minute 2:00) dürfte nicht minder gewagt gewesen sein.

Police Story – Die Shopping-Center Szene (1985)

Um gleich bei Jackie Chan und einem seiner besten Stunts in der Shopping-Center Szene des Films „Police Story“ zu bleiben: Mehr als 30 Meter glitt Jackie Chan in diesem Stunt an einer Stange mit großzügig ausgestatteter Beleuchtung hinunter, wobei er unten angekommen auch noch durch eine Glasplatte krachte. Perfektionist Jackie Chan führte diesen Stunt gleich dreimal ohne jegliche Sicherheitsmaßnahmen durch und zog sich dabei Verbrennungen zweiten Grades und ein verschobenes Becken zu. Der Stunt ist in nachfolgendem Clip ab Minute 6:30 zu sehen.

Live and Let die – Die Krokodil-Szene (1973)

Ein beängstigender Stunt wurde für den James Bond Streifen “Live and Let Die” auf einer Krokodilfarm in Jamaika gedreht. Viele Zuschauer meinen vielleicht die Krokodile in der Szene sind gefakt, tatsächlich doubelte jedoch der Besitzer der Farm, Ross Kananga, Roger Moore in dieser Szene. Allerdings nicht ganz ohne Verletzungen, Ross wurde von einem der Krokodile am Fuß verletzt. Sehen Sie hier den Clip der gefährlichen Dreharbeiten und die Szene im fertigen Film.

Goldeneye– Der Sprung vom Damm (1995)

James Bond Filme sind eine wahre Fundgrube atemberaubender Stunts. Als einer der besten Stunts aller Zeiten gilt der Staumauer-Bungee-Sprung von Stuntman Wayne Michaels am Verzasca Staudamm in der Schweiz. Wayne stellte damals mit seinem 230 Meter Sprung in die Tiefe einen neuen Weltrekord auf. Um zu verhindern, dass er an der Staudamm-Mauer aufschlug, wurde eine spezielle Plattform errichtet.

Der Spion, der mich liebte – Der Fallschirm-Sprung

Als eine der spektakulärsten Stunt-Szenen in einem Bond-Film gilt bis heute der Skisprung von Stuntman Rick Sylvester im Vorspann des Films. Die Sequenz wurde im Juli 1976 auf dem Mount Asgard in Kanada gedreht, wobei Rick Sylvester damals tatsächlich Schwierigkeiten mit dem Öffnen des Fallschirms hatte. Die knapp zwei Minuten Nervenkitzel erforderten Dreharbeiten von insgesamt drei Wochen und verschlangen Kosten von 500.000 Dollar – für damalige Verhältnisse eine der teuersten Sequenzen, die jemals gefilmt wurde.

Ben Hur – Das legenäre Wagenrennen

Mit zehn Wochen Drehzeit und Kosten von 4 Mio. Dollar ist die legendäre Wagenrennen-Szene des Epos „Ben Hur“ wohl eine der aufwendigsten Szenen der Filmgeschichte. Wenn auch der Monumentalfilm einiges an geschichtlichen Filmfehlern aufzuweisen hat, das Wagenrennen hat seinen unbestrittenen Platz in der Filmgeschichte. Die halsbrecherischen Stunts orchestrierte der erfahrene Stunt-Veteran Yakima Canutt. Er trainierte die Wagenlenker, die großteils aus der Schauspieler-Crew bestanden. Während der Dreharbeiten und auch noch danach tauchten immer wieder Gerüchte auf, dass bei den Dreharbeiten ein Stuntman  ums Leben gekommen wäre. Die Story wurde jedoch sowohl von Charlton Heston  also auch von Yakima Canutt glaubwürdig widerlegt.

 

 

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