UHD: Übertragungen im TV frühestens 2018

22.04.2015

UHD: Übertragungen im TV frühestens 2018

Hochauflösendes Fernsehen liegt im Trend. Kaum hat sich HDTV etabliert, steht mit Ultra HD bereits der nächste Qualitätssprung vor der Tür. UHD-fähige Empfangsgeräte sind bereits seit 2013 auf dem Markt und verzeichnen jährlich stark wachsende Verkaufszahlen. Um diesen Trend zu bedienen, fokussieren Astra und führende Medienunternehmen wie die ProSieben-Sat1- und RTL-Gruppe auf den zügigen Ausbau des Ultra-HD Angebotes, mit den ersten UHD-Inhalten wird jedoch voraussichtlich erst 2018 laut des ORF Tochterunternehmens ORS zu rechnen sein.

High Definition bereits in 64 Prozent aller TV-Haushalte in Österreich

Laut der aktuellen Studie des Satellitenbetreibers Astra empfangen bereits 2,29 Millionen Haushalte in Österreich ihre TV-Programme in HD. Im Vergleich zu 2013 entspricht das einem Wachstum von zehn Prozent. Mit 64 Prozent aller TV-Haushalte ist die Verbreitung von HD in Österreich vergleichsweise hoch, so liegt sie etwa in Deutschland bei nur 45 Prozent. Besonders stark ausgeprägt ist der Trend zu HDTV beim Satelliten-Fernsehen mit 72 Prozent der österreichischen Haushalte. Auch die Zahl der HD-Kanäle ist im vergangenen Jahr signifikant gestiegen. Aktuell sind in Österreich insgesamt 96 deutschsprachige HD-Programme empfangbar, davon 60 im Free-TV und 36 im Pay-TV.

Stark wachsende Verkaufszahlen UHD-fähiger Empfangsgeräte

Ultra HD ermöglicht mit einer Auflösung von 3840 × 2160 Bildpunkten TV-Programme in vierfacher HD-Auflösung (4K). Laut Astra Studie ist die vergleichsweise noch junge Technologie bereits bei knapp 50 Prozent der österreichischen Haushalte bekannt. Dies spiegelt sich auch in den Verkaufszahlen UHD-fähiger Empfangsgeräte. So wurden 2014 bereits rund 50.000 UHD-Fernseher verkauft, für 2015 rechnet man laut der Studie mit 200.000 Geräten, 2016 sollen es bereits knapp eine Million sein.

UHD-optimierte Geräte frühestens 2017 auf dem Markt

Um eine sichtbar bessere Bildqualität im Vergleich zu HD zu erreichen, ist die erhöhte Bildauflösung von 3.840 x 2.160 Pixel alleine nicht ausreichend. Auch die Bildwiederholungsrate muss auf 60, 100 oder noch besser 120 Bilder pro Sekunde erhöht werden. Aktuell auf dem Markt befindliche UHD Empfangsgeräte verfügen allerdings lediglich über eine Bildwiederholungsrate von 50 Bildern pro Sekunde (UHD-Standard 1.1). Zudem müssen bei Ultra HD auch die Farbinformationen (Farbraum) an die besseren Darstellungsmöglichkeiten der neuen Bildschirmgeneration angepasst werden. Darüber hinaus ist für UHD ein neues Verschlüsselungssystem zu entwickeln.

Um UHD also wirklich gut ausspielen zu können, sind Empfangsgeräte mit einem UHD Standard von mindestens 1.2 notwendig. Der neue Standard wird voraussichtlich 2016 eingeführt, die ersten Geräte kommen laut Astra und ORS frühestens 2017 auf den Markt.

Erste UHD-Übertragungen nicht vor 2018

Echten UHD Content wird der ORF demzufolge erst 2018 ausspielen können. Um den neuen Standard flächendeckend zu bewerben und bekannt zu machen, möchte man laut ORS-Geschäftsführer Norbert Grill große Events wie etwa die Fußball WM 2018 oder die Olympischen Winterspiele im südkoreanischen Pyeongchang nutzen.

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