So sieht das alternative Filmende von 5 bekannten Blockbustern aus

14.05.2018
So sieht das alternative Filmende von 5 bekannten Blockbustern aus

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Manche Blockbuster haben ein weitaus düstereres Filmende als die Kinoversion, bei anderen kann man nur froh sein, dass sie nie ins Kino kamen. Wir zeigen euch das alternative Filmende von fünf Kassenschlagern – entscheidet selbst, welches euch besser gefällt!

Get Out – kein Happy End für Chris

Der afroamerikanische Fotograf Chris (Daniel Kaluuya) erlebt einen Horrortrip im Elternhaus seiner weißen Freundin Rose. Der verzweifelte Kampf um sein Leben endet mit dem Tod von Rose und ihrer Familie. In der Kinoversion gibt es ein Happy End für Chris, denn das vermeintliche Polizeiauto in der Schlussszene entpuppt sich als das Auto seines Freundes.

 

Das alternative Filmende des Horrorthrillers ist allerdings weitaus düsterer. Denn hier trifft tatsächlich die Polizei ein, die Chris neben seiner toten Freundin vorfindet. Er wird verhaftet und landet im Gefängnis. Da das Haus seiner Peiniger niedergebrannt ist, kann er nicht beweisen, was ihm dort widerfahren ist. Er weiß zwar, dass er einen grausamen Psychopathen gestoppt hat, muss aber den Rest seines Lebens hinter Gitter verbringen.

 

Independence Day – Casse bleibt der Hero

In der Originalversion opfert sich Russel Casse, indem er seinen Kampfjet mit der letzten verfügbaren Rakete, die sich allerdings nicht abfeuern lässt, direkt in das Alien-Raumschiff steuert und es vernichtet.

Die Laserdisc Special Edition zeigt ein alternatives Ende, in der Casse zwar der Hero der finalen Schlacht bleibt, die Story jedoch anders aufgezogen wird: Russel Casse schaut zu tief ins Glas und wird daher nicht in das Kampfflieger-Team aufgenommen. Doch als in der Schlacht gegen die Aliens die letzte Rakete erfolglos abgefeuert wurde, taucht Casse plötzlich mit seinem raketenbestückten Doppeldecker auf und bringt das Alienschiff damit zu Fall. Auch in dieser Version bezahlt er für diesen heroischen Einsatz mit seinem Leben.

Titanic – pathetisch und bizarr

Mit Titanic schuf James Cameron 1997 einen Meilenstein der Filmgeschichte. Er ließ damals zwei Filmenden drehen und entschied sich letztlich für jene Version, die zeigt, wie die alte Rose heimlich das „Herz des Ozeans“ ins Meer wirft.

Für viele ist das alternative Filmende von Titanic schlichtweg grauenhaft: Rose wirft die Kette mit dem blauen Edelstein zwar auch über Bord, allerdings erst nach einer seltsam anmutenden, pseudo-philosophischen Unterhaltung mit Brock.

Die Schluss-Sequenz beginnt mit einem Flirt zwischen Roses Enkelin Lizzy und Brock. Plötzlich sehen sie Rose zum Schiffsheck gehen. Sie vermuten das Schlimmste und laufen hinunter zum Heck. Dort erkennen sie, dass Rose das „Herz des Ozeans“ bei sich hat. Brock möchte es ihr abschwatzen, darf es dann aber nur kurz berühren, ehe Rose die Kette ins Meer wirft. Die schlecht gespielte Szene endet mit einem Lachanfall von Brock, der Lizzy dann auch noch um einen Tanz bittet. Cameron hat wohl richtig entschieden, dieses bizarre Filmende dem Publikum zu ersparen.

I am Legend – Will Smith hätte nicht sterben müssen

In der Kinoversion sucht Robert Neville (Will Smith) verzweifelt nach einem Gegenmittel für die Seuche. Dazu führt er auch Experimente an einer Mutantenfrau durch, die er gefangen nehmen konnte. Zum Schluss wird er von Mutanten umringt und sprengt sich und alle anderen in die Luft.

Das alternative Filmende beginnt ebenfalls mit der Stürmung des Hauses durch die Mutanten. Diesmal erkennt Robert jedoch, dass der Anführer der Gruppe nur die Mutantenfrau zurückhaben will, die offenbar seine Partnerin ist. Nachdem Robert die Frau herausgegeben hat, verlassen die Mutanten das Labor und Robert macht sich gemeinsam mit Anna und Ethan auf den Weg nach Vermont.

Stirb Langsam – düsteres russisches Roulette

Die Kinoversion des dritten Teils „Stirb Langsam – Jetzt erst recht“ endet mit dem Helikopterabsturz Simon Grubers (Jeremy Irons), der sich auf der Jagd nach John McClane (Bruce Willis) mit den Rotorblättern in einer Stromleitung verfängt und bei der Helikopter-Explosion stirbt.

Das alternative Filmende ist etwas grotesker, jedoch souverän gespielt und könnte dem einen oder anderem vielleicht doch besser als die Kinoversion gefallen: Nachdem Gruber sein eigenes Team verraten hat, flüchtet er in seine ungarische Heimat. Dort spürt ihn schließlich McClane auf, der zwischenzeitlich für die Verbrechen von Simon verantwortlich gemacht wurde und stinksauer ist. Als Rache dafür spielt er mit Gruber nun Russisches Roulette, das für diesen erwartungsgemäß nicht gut ausgeht.

 

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