Formel 1: Die Highlights 2021 & wo sie zu sehen sind

21.04.2021

Erst zwei Rennen ist die diesjährige Formel 1 Saison jung – und schon voller Nervenkitzel und Kontroversen. Gleich beim Auftakt in Bahrain kam es zu einem sportrechtlich umstrittenen Überholmanöver seitens Max Verstappen (Red Bull). Das zweite Rennen in Imola wurde wegen Schlechtwetter, einem Crash und roter Fahne zum Chaos-Race, Weltmeister Lewis Hamilton (Mercedes) wurde zeitweise bis auf den neunten Platz zurückgeworfen. Sämtliche F1-Duelle könnt ihr live bei ServusTV mitverfolgen. Moderiert wird dort von Andrea Schlager und dem ehemaligen F1-Rennfahrer Christian Klien. Einen Rückblick auf die ersten beiden Rennen, einen Ausblick auf den F1-Terminkalender bei ServusTV sowie Infos zu den neusten technischen Auflagen findet ihr in diesem Artikel.

Konfusion bei Bahrain-Auftakt

Der Saison-Auftakt wurde zum Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen Lewis Hamilton (Mercedes) und Max Verstappen (Red Bull). Verstappen kam Hamilton zuletzt immer näher und überholte seinen Kontrahenten schließlich in der 53. Runde! Doch zu früh gefreut: Verstappen fuhr dafür aus dem Track heraus – prinzipiell kein Problem, nur laut FIA-Sportregeln darf man dabei nicht überholen. Eine Kontroverse um sogenannte Track-Limits entstand. Verstappen wurde angefunkt und gab den Platz schließlich zurück, ein zweites Mal überholte er Hamilton in den letzten Runden nicht mehr. Auf seine Revanche musste er nicht lange warten: in Italien verwies Verstappen seinen Kontrahenten auf den zweiten Platz. Was war passiert?

Crash und Mittelfinger in Imola

Die Bedingungen waren widrig, die Strecke durchwegs nass: der Italien Grand Prix in Emilia Romagna wurde zur Zitterpartie. Hamilton hatte es nach eigenen Worten „ein bisschen zu eilig“ und rutschte ins Kiesbett, bis an die Mauer. Damit war Hamilton fürs erste aus dem Rennen, doch dann kam die rote Flagge: in der langsamen Tamburello-Schikane, also einem kurvigen Streckenteil, der wie eine S-Form nach links-rechts-links geht, versuchte George Russell (Williams) seinen Kontrahenten Valtteri Bottas (Mercedes) mit deutlichem Speed-Überschuss zu überholen. Dabei kam Russells Auto ins Schlittern. Wütende Schuldzuweisungen und ein Mittelfinger Richtung Russell folgten auf den Crash. Laut den Stewards jedoch ungerechtfertigt, schuldig war gemäß der Rennkommission keiner der beiden. Hamilton indes kam die rote Flagge gelegen: er konnte sich nur durch die längere Unterbrechung entrunden, bewies seine F1-Meisterschaft und konnte sich bis auf den zweiten Platz vorkämpfen. Verstappen holte dennoch den Red-Bull-Sieg.

Grand Prix von Portugal am 2. Mai

Am 2. Mai treten die F1-Rennfahrer im Grand Prix von Portugal erneut an – live wird das Rennen nur bei ServusTV übertragen – der Sender hat sich bis 2023 die Rechte gesichert und überträgt abwechselnd mit dem ORF alle 23 Rennen der Saison. Das ServusTV-Team ist dabei top aufgestellt:

Die Moderatorin Andrea Schlager wird vom ehemaligen österreichischen F1-Piloten Christian Klien unterstützt, der ihr als Analyst zur Seite steht. Das Kommentatorenduo bilden Andreas Gröbl und Nico Hülkenberg. Hülkenberg ist aufgrund seiner Erfahrung von 179 F1-Rennen und seiner aktuellen Rolle als Ersatzfahrer von Aston Martin ein absoluter Experte.

Hier trifft also professionelle Leidenschaft auf die Asphalt-Erfahrung der beiden Rennfahrer.

Ein Einblick: Christian Klien im Gespräch mit Red-Bull-Teamchef Dr. Helmut Marko bei ServusTV – noch vor Saison-Start:

Hintergründe: Sparen wegen Corona…

Angekündigt war für 2021 die große technische Revolution der Formel 1, doch die Corona-Pandemie hat dazwischengefunkt. Die großen technischen Neuerungen sollen nun 2022 stattfinden. Doch auch in diesem Jahr gibt es bereits Änderungen, denn Corona war für die Rennställe vor allem eines: teuer. Aus diesem Grund wurde das Budget der F1-Teams mit einer neuen Obergrenze auf 145 Millionen Dollar limitiert. Bitter vor allem für Mercedes, denn das neue Reglement bremst das im letzten Jahr prämierte DAS-System (Dual Axis Steering) des deutschen Rennstalls aus. Die Konkurrenz hätte das System nachbauen und tief in die Tasche greifen müssen – das fällt jetzt erst einmal flach.

Langsamer in die Kurven …

Reifenhersteller Pirelli werden die Autos außerdem zu schnell und die damit verbundene Reifenproduktion zu kostenintensiv. Dem wurde Einhalt geboten: eine Beschneidung des Unterbodens soll Pirelli wortwörtlich den Druck nehmen. Der Boden verjüngt sich jetzt Richtung Heck, damit kommen die Autos nicht mehr so schnell in die Kurve und die Reifenbelastung sinkt spürbar.

… und nachhaltige Materialien

Die Formel 1 wird außerdem grüner! Autos aus Bambus, Leinen und Hanf? Ja, meint die FIA und lässt Naturfasermaterialien zu – denn damit sinkt die Verletzungsgefahr und das Image der F1 wird bio-bewusster. Außerdem darf die Power Unit – also der Motor der Rennwägen – nun 150 Kilo wiegen, davor waren es nur 145. Um auf das geringere Gewicht zu kommen mussten bisher immer seltenere und teurere Materialien verwendet werden. Diesem Trend soll mit der neuen Regelung Einhalt geboten werden. Zu guter Letzt gibt’s noch eine Änderung, die für noch mehr Spannung sorgen wird: Top-Teams erhalten weniger Entwicklungszeit (das schlechteste Team hat so 112,5% der normalen Entwicklungszeit, der Weltmeister nur mehr 90%).

Der F1-Rennkalender bei ServusTV & ORF

Genug Theorie, hier geht’s zum Live-Erlebnis. Eine Regeländerung kommt übrigens dem Terminplaner zu Gute: die Rennen in Europa laufen dieses Jahr wieder zur vollen Stunde – also um 15:00!

DatumUhrzeitGroßer Preis von/derSender
2.Mai16 UhrPortugalServus TV
9.Mai15 UhrSpanienORF
23. Mai15 UhrMonacoServus TV
6. Juni14 UhrAserbaidschanORF
20. Juni15 UhrFrankreichServus TV
27. Juni15 UhrSteiermarkServus TV
4. Juli15 UhrÖsterreichServus TV/ORF
18. Juli16 UhrGroßbritannienORF
1. August15 UhrUngarnServus TV
29. August15 UhrBelgienORF
5. September15 UhrNiederlandeServus TV
12. September15 UhrItalienORF
26. September14 UhrRusslandORF
10. Oktober7 UhrJapanORF
24. Oktober21 UhrUSAORF
31. Oktober20 UhrMexikoServus TV
7. November18 UhrBrasilienORF
21. November7 UhrAustralienServus TV
5. Dezember17 UhrSaudi-ArabienServus TV
12. Dezember14 UhrAbu DhabiORF
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