Das sind die 15 besten Kriegsfilme

25.07.2017
Die 15 besten Kriegsfilme aller Zeiten

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Im Laufe der letzten Jahrzehnte wurden unzählige Kriegsfilme über die beiden Weltkriege, den Koreakrieg und die Kampfhandlungen in Vietnam gedreht. In den letzten Jahren sind auch zahlreiche Filme über die Kriegsschauplätze in der Golfregion hinzugekommen. Im Sinne von Francis Ford Coppola, der sagte, dass alle Kriegsfilme Antikriegsfilme seien, haben wir hier eine Liste von sehenswerten Kriegsfilmen zusammengestellt.

Hacksaw Ridge – Die Entscheidung (2017)

Mel Gibsons oscarnominierter Kriegsfilm beruht auf einer wahren Begebenheit. Der junge Desmond T. Doss (Andrew Garfield) meldete sich 1942 im Zweiten Weltkrieg für den Militärdienst, weigerte sich jedoch aufgrund seines christlichen Glaubens, eine Waffe zu tragen und andere Menschen zu töten. Er wurde daher als Sanitäter im Pazifik eingesetzt, wo er mehrfach verwundet wurde. Nach dem Krieg erhielt er – trotz seiner Waffenverweigerung – die Medal of Honor in Anerkennung für das hohe Risiko, das er eingegangen war, um seine Kameraden zu retten.

Lone Survivor (2013)

Vier Navy SEALs erhalten den Auftrag im Juni 2005 einen afghanischen Terroristenanführer zu töten. Sie geraten in einen Hinterhalt und werden von 250 schwer bewaffneten Taliban angegriffen. Der Film basiert auf den Erzählungen des Afghanistan-Veteranen Marcus Luttrell, der seine Geschichte (als Co-Autor) in dem Bestseller Lone Survivor: The Eyewitness Account of Operation Redwing and the Lost Heroes of SEAL Team 10 verarbeitete.

Zero Dark Thirty (2012)

Im Zentrum der Handlung steht die Jagd auf die Führungsspitze der Al-Qaida nach den Terroranschlägen vom 11. September 2001. Die Elite-Truppe Navy Seals Team 6, bestehend aus einer Spezialeinheit der CIA und Angehörigen des Militärs, soll Osama Bin Laden finden und zur Rechenschaft ziehen. Der Film schlug politisch hohe politische Wellen, da er kurz vor der US-Präsidentschaftswahl veröffentlicht wurde und von republikanischer Seite als Propaganda für Obama eingestuft wurde. Auch die Dreharbeiten verliefen nicht ohne Zwischenfälle. Aus Sicherheitsgründen musste in Indien gedreht werden, was den Protest einer Gruppe indischer Nationalisten provozierte, die sich durch die Darstellung ihres Erzfeindes Pakistan auf indischem Gebiet in ihrem nationalen Ehrgefühl verletzt fühlten. Osama Bin Laden wird in Zero Dark Thirty übrigens von Nachwuchschauspieler Ricky Sekhon gespielt.

Restrepo (2010)

Restrepo ist eine Kriegsdokumentation über einen Außenposten der US-Armee im afghanischen Korengal-Tal, einer Hochburg der Taliban und Al-Qaida. Die beiden Regisseure Sebastian Junger und Tim Hetherington begleiteten ein Platoon der 173. US-Luftlandebrigade mehr als ein Jahr lang bei ihren Einsätzen und filmten den gefährlichen Alltag der Bodentruppen. Restrepo ist übrigens der Name des US-Außenpostens und bedeutet Tal des Todes. Denn nirgendwo anders in Afghanistan fielen mehr US-Soldaten als in diesem Tal.

Tödliches Kommando – The Hurt Locker (2008)

The Hurt Locker handelt von Elite-Soldaten eines Bombenräumkommandos im Irak, die in besonders riskanten Gegenden eingesetzt werden. Der Tod ist der ständige Begleiter der Truppe. Einzelkämpfer Staff Sergeant William James (Jeremy Renner) wird nach dem Tod seines Vorgängers der neue Kommandeur der Truppe und treibt sein Team in ein gefährliches Katz-und-Maus-Spiel. Regisseurin Kathryn Bigelow erhielt den Oscar, den BAFTA und den DGA in der Kategorie Beste Regie, was sie zur ersten Frau macht, die diese Auszeichnung für einen Film gewonnen hat.

Waltz with Bashir (2008)

Waltz With Bashir ist eine preisgekrönte Animations-Doku, die real geführte Gespräche in eine fiktionalisierte Erzählung einbettet. Sie wurde vom israelischen Regisseur Ari Folman gedreht, der Veteranen aus dem Libanonkrieg interviewt, da ihm selbst aus dieser Zeit keinerlei Erinnerungen geblieben sind. Mit jedem Gesprächspartner kommt nicht nur ein weiteres Stück der Vergangenheit zurück, auch seine eigene Verbindung zum Massaker von Sabra und Shatila wird immer klarer.

Jarhead – Willkommen im Dreck (2005)

Der Anti Kriegsfilm des britischen Regisseurs Sam Mendes beruht auf den Memoiren des früheren US-Marines Anthony Swofford, der auf einer Militärbasis aufwuchs und seine Erinnerungen 2003 unter dem Titel Jarhead – A Marine’s Chronicle of the Gulf War and Other Battles veröffentlichte. Jarhead bedeutet Ledernacken und bezeichnet im umgangssprachlichen Militärjargon einen Marineinfanteristen. Der junge und unerfahrene Anthony Swofford (Jake Gyllenhaal) war einer jener Jarheads. Nach dem Ausbildungslager wird er in den Irak für die Operation Desert Shield im Rahmen des Golfkriegs abkommandiert und erlebt dort die Grauen des Irakkrieges.

Black Hawk Down (2001)

Mogadischu im Oktober 1993: US-Soldaten haben den Auftrag, den korrupten Clan-Chef Mohamed Aidid zu schwächen und sollen zwei seiner wichtigen Generäle entführen. Die Mission entwickelt sich zu einem Fiasko – 18 Soldaten und mehr als 1000 Somalis verlieren ihr Leben. Black Hawk Down erzählt die Geschichte jener Soldaten, die mit ihrem Hubschrauber abgeschossen und nach ihrer Notlandung in der Stadt von Milizen und Zivilisten zugleich angegriffen werden. Regisseur Ridley Scott legte Wert auf Authentizität und ließ die Schauspieler vor dem Dreh eine Ausbildung absolvieren.

Der Soldat James Ryan (1998)

Auch Stephen Spielbergs Kriegsfilm Der Soldat James Ryan ist von einer wahren Begebenheit inspiriert. John Miller (Tom Hanks) und seine Kameraden werden 1944 in Frankreich hinter feindliche Linien geschickt. Sie sollen den Fallschirmspringer James Ryan (Matt Damon) finden und in Sicherheit bringen, um seiner Mutter den letzten Sohn zu retten. Das Kriegsdrama wurde mit einem Einspielergebnis von fast 500 Millionen US-Dollar zu einem der erfolgreichsten Kriegsfilme.

Der schmale Grat (1988)

„Der schmale Grat“ ist die Verfilmung des authentischen Romans von James Jones, der die sechsmonatige Schlacht zwischen Amerikanern und Japanern um die Anhöhe 209 auf der Insel Guadalcanal östlich von Neu-Guinea im Jahre 1942/43 beschreibt. Fakten sind in Regisseur Terrence Malicks Werk allerdings zweitrangig, vielmehr geht es ihm um die Frage nach dem Schicksal und die Absurditäten des Lebens. Die Handlung rankt sich um den Soldaten Witt (Jim Caviezel), der im Zuge des Kampfgeschehens auf eine kleine Insel in Melanesien flüchtet, wo er wie im Paradies lebt. Doch leider findet diese Idylle durch das Erscheinen von First Sergeant Welsh (Sean Penn) ein jähes Ende. Witt muss wieder zu seiner Einheit zurück.

Full Metal Jacket (1987)

Der Film gilt als einer der bislang besten Anti Kriegsfilme und zeigt auf beeindruckende Weise die Grauen des Vietnamkrieges. Im Zentrum der Handlung steht der junge Soldat Joker (Matthew Modine), der nach einer brutalen Ausbildung mit seinem Platoon in Vietnam ums Überleben kämpft. Full Metal Jacket war eines der letzten Meisterwerke Stanley Kubricks. Bis heute gilt Kubricks Umsetzung neben Michael Ciminos Die durch die Hölle gehen, Francis Ford Coppolas Apocalypse Now und Oliver Stones Platoon als eine der besten und realistischsten Zugänge zum Vietnamkrieg.

Platoon (1986)

Platoon zeigt die Auswüchse des Vietnamkrieges und seine verheerende Wirkung auf Soldaten. Regie führte Oliver Stone, der selbst in Vietnam diente und mit diesem Kriegsfilm seine eigenen Erlebnisse und Traumata verarbeitete. Die Vorbereitungen für den Dreh waren wohl auch deshalb eher ungewöhnlich: In einem zweiwöchigen Intensivtraining wurde das harte Leben in einem Platoon nachgestellt und kriegsähnliche Situationen durchgespielt. Die Darsteller bekamen Militärhaarschnitte, durften nicht duschen, mussten im Dschungel schlafen und die Essensvorräte waren rationiert.

Das Boot (1981)

Der deutsche Blockbuster handelt von der Crew des U-Bootes U96, die 1941 den Auftrag erhält, englische Transportschiffe zu zerstören. Die Mission entwickelt sich allerdings zu einem klaustrophobischen Albtraum, in dem die Mannschaft fortwährend mit Todesängsten zu kämpfen hat. Hauptprotagonisten sind Kriegsberichterstatter Werner (Herbert Grönemeyer) und Kommandeur Kaleun (Jürgen Prochnow). Die Geschichte ist zwar erfunden, es wirkte jedoch der Kapitän des echten U-96 Heinrich Lehmann-Willenbrock als Berater am Film mit. Der Film war mit 32 Millionen DM einer der teuersten deutschen Filme, wurden doch zwei Modelle des U-Bootes nach Originalplänen nachgebaut. Eines der Modelle ist noch heute in der Bavaria Filmstadt bei München ausgestellt.

Apocalypse Now (1979)

Die Dreharbeiten zu Francis Ford Coppolas psychedelischen Vietnamfilm waren gekennzeichnet von Chaos und Pannen. Taifune zerstörten die Ausrüstung, Marlon Brandos Rolle musste wegen dessen Gewichtszunahme komplett umgeschreiben werden, und ein Herzinfarkt Martin Sheens trieb Coppola schließlich fast in den finanziellen und geistigen Ruin. Aller Unbill zum Trotz schuf Coppola einen der besten Anti Kriegsfilme aller Zeiten. Im Mittelpunkt der Story steht Militärpolizist Captain Willard (Martin Sheen), der den für verrückt erklärten US-Militär Colonel Kurtz (Marlon Brando) liquidieren soll. Von Apocalypse Now existiert sowohl eine Kinofassung, als auch eine längere Fassung unter dem Titel Apocalypse Now Redux. In dieser längeren Fassung werden auch Kapitel gezeigt, die in der Kinofassung nicht enthalten sind.

Die durch die Hölle gehen (1979)

Drei Freunde gehen durch die vietnamesische Hölle. Die russisch-stämmigen Amerikaner Mike (Robert De Niro), Nick (Christopher Walken) und Steven (John Savage) melden sich für den Einsatz in Vietnam und geraten in Kriegsgefangenschaft. Es gelingt ihnen zwar die Flucht, doch werden sie dabei wieder getrennt und Steven schwer verletzt. Nur zwei kehren schwer gezeichnet zurück. Der Kriegsfilm sorgte trotz seines großen Erfolges für starke Kontroversen. Insbesondere die Szene des Russischen Roulettes und das Anstimmen von God Bless America am Ende des Filmes stieß vielen bitter auf.

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