Starallüren: Die größten Diven am Filmset

22.04.2019
Starallüren: Die größten Diven am Filmset
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Manche Schauspieler sind außerordentlich schwierig am Filmset und treiben die Crew mit ihren Starallüren in den Wahnsinn. Wir verraten euch, welche Schauspieler zu den größten Diven zählen und welche Marotten sie haben.

Katherine Heigl

Katherine Heigl ist ein Beispiel dafür, wie man als eine der bestbezahlten Schauspielerinnen in Hollywood die eigene Karriere durch unkooperatives Verhalten am Set torpedieren kann. Die aus Filmen wie Love me Like You Do bekannte Diva versteckt sich oft stundenlang im Set-Wohnwagen, lästert über Kollegen und nörgelt an allem herum. Am Set von „Five Killers“ geriet die Schauspielerin unter Beschuss, weil sie unprofessionell arbeitete, Besprechungen absagte und absurde Forderungen stellte. Privatjet, Security und Präsidentensuite standen auf der Wunschliste der Diva. Die Rechnung für ihre Starallüren wurde der Schauspielerin mittlerweile präsentiert: Der Vertrag bei Grey´s Anatomy ist aufgekündigt und auch viele andere Produzenten und Regisseure wollen nicht mehr mit ihr zusammenarbeiten.

Russell Crowe

Im Kino mimt Russell Crowe als Robin Hood und Gladiator den heldenhaften Krieger, im wahren Leben hingegen ist er für seine ruppige Art und seine Ausraster bekannt. Vor allem am Set von Gladiator dürfte es rund gegangen sein. Regisseur Ridley Scott musste Szenen doppelt drehen, weil Crowe das Drehbuch nicht gefiel. Am Telefon drohte er einem Produzenten, ihn mit bloßen Händen umzubringen. Sogar mit George Clooney legte er sich an. Clooney reagierte allerdings recht gelassen und meinte: „Junge, die einzigen, die davon profitieren, wenn sich zwei berühmte Menschen streiten, sind die Klatschblätter. Was ist los mit dir?“.

Bruce Willis

Als Bruce Willis 1988 zum Superstar wurde, mutierte er – wie er selbst einmal erwähnte – zum Klugscheißer, mit dem es am Set nicht einfach war. Inzwischen sind seine Starallüren abgeflaut, wenngleich er bei PR-Veranstaltungen immer noch recht ausfällig werden kann. Massive Kritik an Willis Verhalten gab es bei den Dreharbeiten für Cop Out wegen seiner Unnahbarkeit und seiner Weigerung, an PR-Veranstaltungen teilzunehmen. Regisseur Kevin Smith bezeichnete die Arbeit mit Bruce Willis als seelisch zermürbend. Auf der Premierenfeier ließ er seiner Wut dann freien Lauf: „Ich möchte allen danken, die an diesem Film mitgewirkt haben. Außer Bruce Willis. Der ist ein verdammtes Arschloch“.

Scarlett Johansson

Auch Woody Allens Muse ist bekannt für ihr divenhaftes Verhalten am Set. Für ihre Rolle in The Avengers forderte sie mehr Actionszenen und am ersten Drehtag von „Avengers: Endgame“ verlangte sie, 100 Meter über das Los Angeles-Set gefahren zu werden. Auch sonst kann die blonde Schauspielerin eine Nervensäge für die Crew sein. Kollegen dürfen vor ihr nicht essen, während sie selbst raucht, wann immer und wo immer es ihr gefällt. Angeblich orderte sie auch drei Assistenten, die sie mit Regenschirmen vor der Witterung schützen sollten.

Edward Norton

Edward Norton gilt als engagierter, aber auch schwieriger Schauspieler – vor allem für Regisseure. Eine seiner verrücktesten Aktionen lieferte er beim Film „Roter Drache“. Weil er mit dem Drehbuch nicht einverstanden war, schrieb er es kurzerhand in Eigenregie um und verlangte einen Neudreh seiner „neuen“ Szenen. Nicht nur, dass er damit seine Kompetenzen überschritten hatte, der Film befand sich auch schon in der Postproduktion! Am Set von „Der unglaubliche Hulk“ kam es aus ähnlichen Gründen zu Spannungen zwischen Norton und Regisseur Louis Leterrier. Offenbar hatten die Produzenten der Avengers-Filme danach genug von Nortons Ansprüchen und ersetzten ihn durch Mark Ruffalo.

Christian Bale

Christian Bale avancierte vor einigen Jahren unfreiwillig zum „Internet-Star“. Ein Tonband-Mitschnitt ging viral, der bei den Dreharbeiten zu „Terminator: Die Erlösung“ aufgenommen und von einem Crewmitglied ins Netz gestellt wurde. Darin ging es um einen minutenlangen Ausraster von Bale, nachdem ein Kameramann während einer Szene – offenbar zum wiederholten Male – ins Bild gelaufen war. Der Superstar entschuldigte sich später dafür, dennoch ist er bis heute nicht sehr gut auf das damalige Projekt und vor allem auf Regisseur Joseph McGinty zu sprechen. Hier könnt ihr euch ein amüsantes Remake der Szene mit dem Audio im Hintergrund ansehen.

Lindsay Lohan

Enfant terrible Lindsay Lohan hat schon lange den Ruf des Party-Girls, mit dem niemand mehr wirklich zusammenarbeiten will. Dass sie dennoch immer wieder gebucht wird, ist wohl ihrem Talent als Schauspielerin zu verdanken. Ihre Party-Exzesse brachten ihr in den vergangenen Jahren mehrfach Anklagen wegen Drogenbesitz und Trunkenheit am Steuer ein. Kein Wunder also, dass sie oft nicht in der Lage ist, zu arbeiten und pünktlich am Set zu erscheinen. Während der Dreharbeiten zu Kein bisschen schwanger dürfte sie allerdings ein ruhigeres Leben geführt haben, da aus dieser Zeit keine Verhaftungen vorliegen. Derzeit muss die Schauspielerin auf gerichtliche Anordnung hin einen Überwachungsdetektor tragen, der Ausdünstungen von Alkohol misst, die über die Haut freigegeben werden. 

Val Kilmer

In den 1990er Jahren spielte Val Kilmer ganz vorne in der Hollywood-Arena mit. Inzwischen ist es aufgrund seiner Starallüren ruhiger um ihn geworden. Fast jeder Regisseur, der mit Kilmer zusammengearbeitet hat, kann Negatives berichten – von unverschämtem Verhalten gegenüber der Crew, verbalen Ausfällen in Interviews, Verlassen des Sets oder extrem neurotischen Verhalten. Auch am Set von „Batman Forever“ leistete sich Val Kilmer zahlreiche Ausrutscher und terrorisierte das Team mit exzentrischen Wünschen. Nach Abschluss der Dreharbeiten machte Regisseur Joel Schumacher seinem Ärger über Kilmer Luft: „Val ist der gestörteste Mensch, mit dem ich je gearbeitet habe. Die Mittel, die ich anwenden musste, um zu ihm durchzudringen, waren die gleichen, die ich auch bei meinem fünfjährigen Patenkind einsetze. Val ist nicht einfach nur neurotisch – ich denke, er braucht Hilfe.“

George Clooney

Große Stars sind Kassenmagneten, denen man den einen oder anderen Sonderwunsch erfüllt. Manche unter den Stars haben aber offenbar eine ganz besondere Stellung – wie etwa George Clooney, dem die Produzenten am Set von „Gravity“ einen eigens angelegten Strand, ein Basketballfeld, einen Whirlpool sowie einen Landschaftsgarten für insgesamt 125.000 Dollar spendierten. Bedenkt man, dass die Produktion ein 100-Millionen-Dollar-Budget verschlang, fällt das zwar nicht so ins Gewicht, trotzdem würde aber nicht jeder Star mit solchen Forderungen durchkommen.

Julia Roberts

Julia Roberts ist vor allem für ihre Emotionalität bekannt – aber anscheinend kann der Star aus Oceans Eleven auch eine ordentliche Diva sein. Einen Höhepunkt erreichten ihre Starallüren bei den Dreharbeiten zu Hook. In Anlehnung an die von ihr gespielte Fee Tinkerbell wurde Julia Roberts von der Crew nur mehr „Tinkerhell“ genannt. Hintergrund ihrer extremen Emotionalität dürfte das Scheitern ihrer Ehe mit Kiefer Sutherland gewesen sein. Nach der kurzfristigen Absage der Hochzeit reiste sie spontan nach Irland und verursachte damit eine Zwangspause der Dreharbeiten. Regisseur Steven Spielberg drohte ihr mit dem Rausschmiss, falls sie nicht innerhalb der nächsten 24 Stunden zurückkommen würde.

Jared Leto

Der Star des Dallas Buyers Club Jared Leto ist berüchtigt für sein exzentrisches Verhalten und seine abgefahrenen Scherze. So legte er etwa während der Dreharbeiten für „Suicide Squad“ die Rolle des legendären Jokers nicht wieder ab. Permanent stiftete er Chaos, Margot Robbie alias Harley Quinn erhielt von Leto sogar ein Päckchen mit einer toten Ratte.

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