7 Filmpaare, die sich im wahren Leben nicht ausstehen konnten

06.01.2020
7 Filmpaare, die sich im wahren Leben nicht ausstehen konnten
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Vor der Kamera spielen sie das leidenschaftliche Traumpaar und hinter den Kulissen fliegen die Fetzen. Dennoch waren die Schauspieler in ihren Liebespaar-Rollen so überzeugend, dass viele der Filme echte Kassenschlager wurden. Hier sind sieben dieser Filmpaare, die sich im wirklichen Leben überhaupt nicht leiden konnten.

Patrick Swayze & Jennifer Grey in „Dirty Dancing“

Mit ihrer berühmten Hebefigur-Szene in „Dirty Dancing“ schrieben Patrick Swayze und Jennifer Grey Filmgeschichte. Privat stimmte die Chemie zwischen dem Traumpaar allerdings gar nicht. Die beiden Schauspieler standen bereits 1984 für „Die rote Flut“ gemeinsam vor der Kamera – und konnten auch da schon keinen gemeinsamen Nenner finden. Swayze beklagte sich in seiner Autobiografie über den mangelnden Professionalismus seiner Partnerin, was das Wiederholen zahlreicher Szenen zur Folge hatte: „Ständig fing sie an zu lachen, wir mussten deshalb einige Szenen dauernd wiederholen. Für so etwas habe ich keine Geduld.“ Grey wiederum fand Swayze borniert und arrogant. Erst Jahre später schlossen die beiden Frieden.

Claire Danes & Leonardo DiCaprio in „Romeo & Julia“

1996 spielten die aufstrebenden Jungschauspieler das wohl berühmteste Liebespaar aller Zeiten. Doch im wahren Leben konnten sie sich nicht ausstehen. Danes soll DiCaprio als unreif und kindisch bezeichnet haben, er fand sie zu ernst und spaßbefreit. Laut dem Telegraph hatte Danes es satt, dass Leo der Crew immer wieder Streiche spielte, während sie nur arbeiten wollte. Angeblich gingen sich die beiden aus dem Weg und sahen sich erst dann wieder, wenn eine neue Szene gedreht wurde. Was hätte Shakespeare wohl dazu gesagt?

Nick Nolte & Julia Roberts in „I Love Trouble“

Die Stars der Komödie von 1994 nahmen den Filmtitel offenbar sehr wörtlich. Die gegenseitige Antipathie sorgte für jede Menge Ärger am Set, einige Szenen mussten sogar getrennt voneinander gedreht werden. Roberts nannte Nolte nach den Dreharbeiten „absolut widerwärtig“ und meinte, er würde alles tun, um Menschen abzustoßen. Auch Nolte zeigte sich von seiner Filmpartnerin wenig begeistert. In einem Interview mit „Flavor Wire“ erklärte er: „Sie ist keine nette Person, jeder weiß das“. Mit manchen drehe er gern, mit anderen wäre es einfach nur nervtötend. Roberts gehörte für ihn wohl zu letzterer Kategorie.

Harrison Ford & Sean Young in „Blade Runner“

Außerhalb der Leinwand mochten sich Harrison Ford und Sean Young bekanntermaßen überhaupt nicht. Als routiniertem Schauspieler sei es Harrison ein Gräuel gewesen mit einer so unerfahrenen Schauspielerin zu drehen, erklärte die damalige Produktionsleiterin Katherine Haber. Die Feindseligkeit zwischen den beiden erreichte ihren Höhepunkt beim Dreh der Liebesszene in Deckard´s Appartment. Harrison hatte Jean so hart gegen die Jalousien gestoßen, dass er sie leicht verletzte. Fortan wurde die Szene von der Crew dann nur mehr als „die Hass-Szene“ bezeichnet.

William Baldwin & Sharon Stone in „Sliver“

Bei den Dreharbeiten zu „Sliver“ soll es sogar zu körperlicher Gewalt gekommen sein. Sharon Stone wollte den Film eigentlich mit Alec Baldwin drehen. Als man ihr stattdessen den etwas unpopuläreren, kleinen Bruder Willam als Partner zur Seite stellte, ließ sie ihn ihren Unmut spüren. In einer Kuss-Szene soll Stone ihn so heftig gebissen haben, dass Baldwin eine Woche lang nicht sprechen konnte. Regisseur Phil Noyce stellte dazu gegenüber seinem Biographen fest: „Ich musste letztendlich viele ihrer Nahaufnahmen mit nur einem von ihnen gleichzeitig im Raum aufnehmen, weil sie sich nicht ansehen wollten.“

David Duchovny & Gillian Anderson in „Akte X“

Zwischen den beiden Schauspielern kriselte es von Anfang an. Sie sollen sich am Set permanent gestritten haben. „Es gab Zeiten, in denen wir uns hassten“, sagte Anderson laut der Website „Ranker.com“. Auch Duchovny bestätigte, dass sie keine Freunde im wahren Leben waren. Trotz ihrer Konflikte haben sie es aber letztlich geschafft, eine erfolgreiche Arbeitsbeziehung aufzubauen.

Reese Witherspoon & Vince Vaughn in „Mein Schatz, unsere Familie und ich“

Bei den Dreharbeiten sorgten vor allem die unterschiedlichen Arbeitsstile der beiden Schauspieler für enorme Spannungen, die das Filmen für alle Beteiligten unerträglich machten. Während die strukturierte Reese als One-Take-Perfektionistin Szenen proben wollte, zog es Vince vor, fünf Minuten vor Drehbeginn zu erscheinen und gleich direkt in die Szene einzusteigen – um dann spontan zu schauen, wohin sich die Szene entwickelt. Reese versuchte, Gerüchte über die angespannte Situation zu zerstreuen und behauptete Vince sei der lustigste Mensch, mit dem sie je gearbeitet habe. Allerdings sind die beiden Schauspieler nie zusammen über den roten Teppich gelaufen und Vaughn ließ Reese alleine für den Film Werbung machen.

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